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GUIDE / MAGAZIN

Simracing auf PS5: Welche Wheelbase und welches Setup passen?

Simracing auf der PS5 ist technisch einfacher als ein PC-Setup – solange die Hardware wirklich kompatibel ist. Genau hier passieren viele Fehlkäufe. Eine gute Wheelbase allein reicht nicht: Wheel, Pedale und teilweise Zubehör müssen als komplette Kette mit PlayStation funktionieren.

Bei PS5 zuerst die Kompatibilität, dann die Nm-Zahl

Am PC kannst du viele Geräte separat per USB anschließen. Auf PlayStation ist diese Freiheit deutlich kleiner. Deshalb würden wir nicht mit der Frage „Wie viel Nm brauche ich?“ anfangen, sondern mit „Welche komplette Kombination wird offiziell unterstützt?“

Die Wheelbase ist der Kern des Systems

Bei vielen PlayStation-Setups sitzt die Plattformfreigabe in der Wheelbase. Das bedeutet: Eine Base, die nur für PC gedacht ist, wird nicht dadurch PS5-kompatibel, dass du ein anderes Lenkrad montierst.

Prüfe daher beim Hersteller immer die genaue Modellbezeichnung und die unterstützte Plattform.

Lenkrad und Pedale müssen mitziehen

Auch wenn ein Wheel mechanisch auf die Base passt, muss die Elektronik unterstützt werden. Bei Pedalen ist wichtig, ob sie über die Wheelbase angeschlossen werden oder direkt per USB. Ein Pedalset, das am PC hervorragend funktioniert, muss nicht automatisch direkt an der PS5 erkannt werden.

Wie viel Direct Drive ist auf PS5 sinnvoll?

Die gleichen Grundregeln wie am PC gelten auch hier. 5 bis 8 Nm sind ein starker Einstieg. 8 bis 12 Nm bilden für viele einen sehr guten Sweet Spot. Darüber hinaus steigen Anforderungen an Cockpit und Budget deutlich.

Wenn du noch keinen festen Unterbau hast, würden wir eher etwas weniger Wheelbase und dafür ein stabileres Setup wählen.

Gran Turismo und andere Rennspiele

Welche Force-Feedback-Einstellungen sinnvoll sind, hängt zusätzlich vom Spiel ab. Deshalb solltest du eine Wheelbase nicht nur nach einem maximalen Nm-Wert auswählen. Software, Firmware und die Qualität der Spieleintegration sind mindestens genauso relevant.

Ein typisches PS5-Setup besteht aus

  1. PlayStation-kompatibler Wheelbase
  2. passendem Lenkrad beziehungsweise Rim
  3. kompatiblen Pedalen
  4. stabiler Tischhalterung, Wheel Stand oder Cockpit
  5. optional Shifter und Handbremse, wenn im System unterstützt

Wheel Stand oder festes Cockpit?

Für kleinere Direct-Drive-Bases kann ein stabiler Wheel Stand funktionieren. Wenn du stärkere Force-Feedback-Kräfte und eine harte Load-Cell-Bremse planst, wird ein festes Cockpit interessanter.

Der Guide Wheel Stand oder Aluminiumprofil-Cockpit? hilft bei der Entscheidung.

Was solltest du beim Kauf vermeiden?

  • nur auf „PS5“ in einem Shop-Titel vertrauen, ohne das genaue Modell zu prüfen
  • PC-Pedale kaufen und davon ausgehen, dass USB automatisch an der Konsole funktioniert
  • starke Wheelbase ohne passenden Unterbau planen
  • Shifter oder Handbremse kaufen, bevor der Anschlussweg klar ist
  • das gesamte Budget in die Base stecken und Pedale vergessen

PS5 oder PC – wo ist die Hardware flexibler?

Am PC kannst du Komponenten verschiedener Hersteller leichter mischen. Auf PS5 bietet ein geschlossenes, offiziell unterstütztes System dagegen den Vorteil, dass weniger Einzelgeräte separat konfiguriert werden müssen.

Wenn du später vielleicht auf PC wechselst, lohnt es sich, schon heute auf Komponenten zu achten, die beide Plattformen abdecken.

Unser PS5-Entscheidungsweg

Wir würden zuerst die gewünschte Leistungsklasse festlegen, dann eine offiziell PS5-kompatible Base auswählen und danach Wheel sowie Pedale innerhalb dieser Kette planen. Erst ganz am Ende kommen Zubehörteile.

Passende Hardware findest du auf unserer PlayStation-Übersicht. Für komplette Kombinationen kannst du zusätzlich die Simracing-Sets ansehen.

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